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Die Seele schrumpft.

Die Seele schrumpft.

Es ist kalt.
Und es wird kälter.
Und zwar bald.
Immer enger.

Immer kleiner.
Werden die Kreise.
Immer leiser.
Immer leise.

Es kommt zur Ruh'.
Das Band.
Zieht sich zu.
Langsam und galant.

Die Seele schrumpft.
Wo bleibt mein Trumpf?
Die Augen sich schließen.
Weil sie sie nicht ließen.

2.1.11 11:38


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Die roten Tränen haben Freigang.


Die roten Tränen haben Freigang.

Die roten Tränen.
Sie haben Freigang.
Wie sie mich lähmen.
Was für ein Vorgang!

Sie bewirken viel.
Vorallem Ohnmacht.
In mir tobt eine Schlacht.
Und sie hat nur ein Ziel.

Warum, tust dus nicht?
Nimmst nicht die Kl*nge.
Machst aus das Licht.
Machst Schluss mit dem Gesinge?

Ich würde mich trauen.
Hätte nichts zu verlieren.
Sie würden um mich trauern.
Ich würde siegen.

Ein schlechtes Gewissen.
Das hätten sie alle wohl.
Doch wenn sie an mir rissen.
Warn sie doch so kühl.

Die Zeit läuft ab.
Der letzte Zug fährt.
Ich wäge ab.
Schn**d* ich, schn**d* ich nicht.

Es geht mir nicht darum,
mein Bl*t zu sehen.
Es geht mir darum,
wenn dann ganz.
2.1.11 11:37


Der T*d will nur mich.

Der T*d will nur mich.

Klein, dünn und krank
stand ich an der Wand.
Wurde begafft.
Wurde begafft.

Die roten Tränen,
die sie nicht sahen.
Ich werds nie erwähnen,
doch sie werden fragen.

'Was hab ich falsch gemacht?'
Fragen sie dich.
Und du hast gelacht.
Und gesagt:
'Der T*d will nur mich.'

2.1.11 11:36


Warum Du, nicht Ich?


Ich atme, doch ich fühle keine Luft in der Lunge.
Ich gehe und komme doch nicht vorwärts.
Ich lache, doch mir ist Angst und Bange.
Ich renne und gehe ja doch nur rückwärts.

Du atmest und fühls frische Luft in der Lunge.
Du gehst und kommst vorwärts.
Du lachst und dir ist nie Angst und Bange.
Du rennst und gehst niemals rückwärts.

Warum? Warum, hast du, was ich nicht habe?
Warum? Warum, hast du jede Gabe?
Warum, hast du was mir so fehlt?
Warum, bist du es, der sich im Leben hält?

So allein und unverstanden,
Auch, nachdem wir uns fanden,
Still und einsam bleibt die Welt,
weil du es nicht verstehst.
2.1.11 11:35


Leer und T*t


Leer und T*t


Dein Kopf ist leer.
Jeder Gedanke so schwer.
Sobald sich jemand auf dich verlässt,
Ist es jeder Funken Leben, der dich verlässt.

Du kriegst es oft zu hören,
entweder krank, verrückt oder simuliert,
du musst immer wieder schwören,
dass du dich nicht selbst demolierst.

Der Geist, der Körper,
alles kaputt.
du zuckst nicht mal mit der Wimper,
dein Gesicht ist weiß wie Perlmutt.

Du würdest Aufmerksamkeit wollen!
Das sagen so viele!
Wenn sie kommen, musst du tollen,
machst zum bösen Spiel immer gute Miene.

Sie bedrängen dich,
lassen dich nie in Ruh'!
Sie kommen so dicht!
Du willst doch nur deine Seelenruh'...

So viel Last auf deinen Schultern.
Sie wissen nicht, wie sie dich foltern.
Leistungsdruck von überall,
Bist du gut gibts auch mal Beifall.

Doch gut bist schon lang nicht mehr.
Enttäuscht sie alle.
Für deine Leistung gibt keiner mehr Gewehr.
Und auch gilt in diesem Falle:

Dein Kopf ist leer.
Jeder Gedanke so schwer.
Sobald sich jemand auf dich verlässt,
Ist es jeder Funken Leben, der dich verlässt.

Du bist innerlich t*t.
Du funktionierst nur noch.
Deine schwarze Seele färbt sich manchmal rot.
Der kleine Seelenengel würd gern fliegen hoch.

2.1.11 11:34


Perfektion (oder: Wer besitzt mein Leben?)


Perfektion (oder: Wer besitzt mein Leben?)

Schön, groß, blond.
Blass wie der Mond.
Lange Beine, sehr schlank.
Mit Freundinnen nicht viel Zank.
Gut in der Schule, auch sonst talentiert,
im Umgang mit Menschen sehr patentiert.
Gut zu Tieren, für Frieden auf der Welt,
nichts was sie im Sommer drinnen hält.
Wer will nicht so sein?
Ich hatte so viel.
Doch ich wollte es anders, jetzt bin ich allein.
Mein Leben war mein Spiel.
Ich habe verloren,
habe meinem alten Leben abgeschworen.
War nie perfekt, doch jetzt sieht mans erst.
Wenn ich hier bin, allein, für mich,
ist alles so unwirklich.
Wer hat die Kontrolle über mein Leben?
Gegen wen habe ich verloren?
Keiner kann mir Trost geben,
Die Welt um mich rum ist zu Eis geforen.
Keiner versteht mich,
nicht mal ich selbst.
Mein Leben ist abenteuerlich,
ich weiß nie, was morgen ist,
was mich morgen noch am Leben erhält,
ob meine Fassade morgen schon fällt.

Wer will nicht so sein?
Ich hatte so viel.
Doch ich wollte es anders, jetzt bin ich allein.
Mein Leben war mein Spiel.
2.1.11 11:33


Der Weg


Der Weg



Der Weg - Ich sehe ihn nicht.
Ich sehe lieber in sein Gesicht.
Doch ich weiß, dass es nichts bringt,
dass man mich doch nur wieder zwingt,
mich aufzumachen, loszugehen.
Doch ich, ich kann den Weg nicht sehen.
Ihr, ihr zwingt mich froh zu sein.
Ich wär dagegen lieber allein.
Allein mit mir, in meiner Welt.
Wo mich nur ein Gedanke am Leben erhält.
Den Gedanken, den ihr nicht versteht,
Würd ich ihn nennen,
würdet ihr rennen.
Eine Hoffnung, eine Liebe
- Unerwiedert, zugegeben -
v*rl*tzt, allein und ungeliebt,
aus den normalen rausgesiebt.
Seht mich doch an, wer bin ich schon?
In euren Augen flackert der Hohn:
'Du machst es schlimmer, als es ist!'
Was wisst ihr schon, was richtig ist?
Ihr schubst, ihr zerrt
und sagt, ich soll lachen
In meiner Fantasie nehme ich ein Schwert
und stoße es euch in den Rachen.
Doch würde es meine schm*rz*n nicht vertreiben,
sie werden für immer bleiben.
Doch ich kann euch nichts tun
und so zerrt ihr mich weiter.
Ihr werdet nicht ruhn',
wenn ich lebe weiter.
So zerrt ihr mich weiter Richtung Weg,
weil ihr es einfach nicht versteht.
2.1.11 11:32


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